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Bundesfreiwilligendienst für Jedermann

Die Aussetzung der Wehrpflicht führte auch zur Aussetzung des Zivildienstes. Deshalb hat das Bundeskabinett im Dezember 2010 die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes als Ersatz für den Zivildienst beschlossen. Seit 1. Juli 2011 kann sich jeder für den Bundesfreiwilligendienst engagieren - egal, ob jung oder alt, Frau oder Mann.

Der Bundesfreiwilligendienst - Zeit, das Richtige zu tun

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an alle, die sich außerhalb von Beruf und Schule für einen Zeitraum zwischen 6 und 24 Monaten in sozialen, kulturellen, ökologischen oder anderen Tätigkeitsfeldern zu engagieren - sozialversichert und professionell begleitet.

Rund um den BFD

Der BFD ist ein generationsoffenes Angebot. Das heißt, er richtet sich an Frauen und Männer ab 16 Jahre (nach Erfüllung der Schulpflicht). Der BFD dauert in der Regel 12 Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 24 Monate. Der Bundesfreiwilligendienst ist überwiegend in Vollzeit zu leisten. Menschen über 27 Jahre können den Freiwilligendienst jedoch auch in Teilzeit, mit mindestens 20 Stunden in der Woche, absolvieren.

Die Betätigungsfelder und Einsatzstellen sind vielfältig, zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Kinderheimen, in der kirchlichen Jugendarbeit, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Pflegeheimen, Krankenhäusern. Wie alle Freiwilligendienste und auch der ehemalige Zivildienst sind die Tätigkeiten im BFD arbeitsmarktneutral. Das heißt, die Freiwilligen leisten zusätzliche, unterstützende Tätigkeiten und ersetzen keine regulären Arbeitskräfte. Der Beginn ist grundsätzlich zu jedem Monatsersten möglich. In der Regel beginnt der Bundesfreiwilligendienst - wie auch die anderen Freiwilligendienste - im August oder September. Interessenten können sich also das ganze Jahr über bewerben. Dazu wenden sie sich an eine anerkannte Einsatzstelle oder einen Träger.

Finanzielle Unterstützung beim BFD

BFDler und BFDlerinnen sind während ihres Dienstes gesetzlich sozialversichert, die Kosten übernehmen die Einsatzstellen. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, das bundesweit eine einheitliche Obergrenze von 330 Euro hat. Die Höhe des Taschengeldes wird mit den Einsatzstellen vereinbart. Manche stellen auch Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung. Während eines einjährigen BFD sind die Freiwilligen verpflichtet, an 25 Seminartagen teilzunehmen. Dies gilt jedoch nur für Freiwillige unter 27 Jahren. BFDler und BFDlerinnen, die älter sind als 27 Jahre, nehmen „in angemessenem Umfang“ an den Bildungstagen teil. Dieser exakte Umfang wird dezentral von den Einrichtungen und Trägern festgelegt.

Die Einsatzstellen des BFD werden vom Bund für jüngere, kindergeldberechtigte Freiwillige (bis 25 Jahre) mit bis zu 250 Euro pro Monat, für ältere, nicht kindergeldberechtigte Freiwillige (ab 26 Jahren) mit bis zu 350 Euro pro Monat bezuschusst. Nach einem mindestens 12-monatigen Bundesfreiwilligendienst besteht Anspruch auf Arbeitslosengeld. BFDler und BFDlerinnen, die Arbeitslosengeld II empfangen, dürfen 60 Euro des Taschengeldes als so genannte „nicht berücksichtigte Einnahme“behalten. Dieser Betrag wird nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

(Quelle: www.diakonie.de)

Interessenten für Bundesfreiwilligendienst in der Matthias-Claudius-Haus-Stiftung wenden sich an oder nutzen den unten stehenden Bewerbungsbogen:

Dirk Belling
Werkstattleiter
Neubrandslebener Weg 10 b
39387 Oschersleben
Telefon: 03949/94 56 - 517
Mail: belling.d[at]claudiushaus.de

Bewerbungsbogen für den Bundesfreiwilligendienst in der Matthias-Claudius-Haus-Stiftung als PDF herunterladen

Wegweiser Bundesfreiwilligendienst als PDF herunterladen